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07.05.2018, 08:00 Uhr
Nachruf auf Heinrich Kuhlmann
Ehrenvorsitzender des Stadverbandes Friesoythe ist am 4. Mai 2018 verstorben
 Heinrich G. Kuhlmann stirbt im Alter von 89 Jahren / Stadt Friesoythe verliert politisch prägende Persönlichkeit

Seine Heimatstadt lag ihm besonders am Herzen und der Friesoyther setzte sich auf vielen ehrenamtlichen Ebenen für die Entwicklung ein. Mit Ehefrau Hildegard war er über 60 Jahre lang verheiratet.

Heinrich Kuhlmann

Friesoythe (cl). „Behalten Sie mich als den Baum in Erinnerung, an dessen rauer Borke Sie sich reiben konnten“, schloss er seine Dankesrede, nachdem er zum Ehrenortsvorsteher ernannt wurde. Gewohnt korrekt, aufrecht und authentisch. Weichgespülten Worthülsen stand er grundsätzlich abgeneigt gegenüber und widersprach nicht, wenn er als „kantig“ charakterisiert wurde. „Das Altwerden ist leider das einzige Mittel, um lange zu leben“, zitierte Heinrich G. Kuhlmann in seiner Einladung anlässlich seines 65. Geburtstages. Lange und gerne gelebt hat er und hätte sich gefreut, wenn er am Pfingstsonntag 90 Jahre alt geworden wäre. Doch diese Gratulation bleibt dem Friesoyther verwehrt. Er starb am vergangenen Samstag in seinem Haus und im Kreise seiner Familie.

Mit ihm verliert die Stadt eine Persönlichkeit, die auch gegen härteste Widerstände kompetent und leidenschaftlich für ihre Überzeugungen eintrat, „mit Leib und Seele Friesoyther und politisch weit über die Gren- zen hinaus interessiert war“, betonte Ehrenbürger und langjähriger Weggefährte Ferdinand Cloppenburg.

Heinrich Gerhard Kuhlmann wurde am 20. Mai 1928 in Friesoythe geboren. Er besuchte die Volksschule, danach das Gymnasium in Oldenburg und erlebte den Krieg bereits mit 15 Jahren als Luftwaffenhelfer.

„Schüler haben mich nie ohne Sakko und Krawatte erlebt“

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