Am Mittwoch den 6. Oktober fand am Abend unser runder Tisch zur Schließung der Geburtshilfe im Friesoyther Krankenhaus statt. Uns standen die Geschäftsführer Bernd Wessels und Nadine Krefeld sowie Gynäkologe Dr. Stephan Brieger Rede und Antwort.

Die Schließung ist ein gravierender Einschnitt: Für Friesoythe, die umliegenden Gemeinden, das Krankenhaus und vor allem die Beschäftigten, Hebammen und werdenden Eltern. Wir hatten viele Fragen, u. a.: War dies die einzige Option? War die Kurzfristigkeit der Entscheidungskommunikation unausweichlich? Wie wird die berufliche Existenz der Beschäftigten und Hebammen gesichert? Wie wird die bestmögliche Versorgung der Mütter und Neugeborenen gewährleistet? Und was ist von der Politik zu tun, um die Geburtshilfe sowie die medizinische Versorgung insgesamt im Landkreis zu sichern und zu stärken?

Letzteres muss unser Ziel sein. Dafür müssen wir gegenüber der Politik mit einer Stimme sprechen. Und vor allem muss jetzt mit- und nicht übereinander gesprochen werden. Dazu kann dieser runde Tisch nur der Anfang gewesen sein.

Wir danken Herrn Wessels, Frau Krefeld und Dr. Brieger für den offenen und ehrlichen Austausch! Wir nehmen viele Antworten auf unsere Fragen und Forderungen mit zu unseren Abgeordneten in Land und Bund. Es ist in der Vergangenheit viel versäumt worden. Zu viel! Umso wichtiger ist es, sich für Verbesserungen einzusetzen. Das wird Zeit brauchen. Aber nichts zu tun, ist keine Option!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.