Ortsverband schlägt Bürgermeister vor, Flaggen Tibets und Hongkongs vor Rathaus zu hissen

Der CDU-Ortsverband Friesoythe hat Bürgermeister Sven Stratmann in einem Brief vorgeschlagen, als Stadt Friesoythe anlässlich der am 04.02.2022 in Peking beginnenden olympischen Winterspiele ein Zeichen der Solidarität mit unterdrückten Minderheiten sowie bedrohter Pressefreiheit und Demokratie zu setzen. „Bereits in der Vergangenheit hat die Stadtverwaltung richtige Zeichen gesetzt, indem z. B. im Rahmen der Diskussionen um das Verbot der regenbogenfarbenen Beleuchtung der Allianz Arena in München während der Fußball-Europameisterschaft entsprechende Fahnen vor dem alten Rathaus gehisst wurden“, schreiben Ortsverbandsvorsitzender Jann Christian Hegewald und Vorstandsmitglied Dr. Matthias Lamping. „Wir regen dementsprechend an, zum Start der Winterspiele vor dem alten Rathaus die Flaggen Tibets und Hongkongs zu hissen“.

Die olympischen Winterspiele fänden dieses Jahr in einem Land statt, das zunehmend durch die Unterdrückung von Minderheiten, der Pressefreiheit und der Demokratiebewegung in Hongkong von sich reden mache. „Ein solches Zeichen wird sicherlich keine Veränderung bewirken. Aber es könnte die Menschen auch hier zum Nachdenken anregen und deutlich machen, dass auch bei uns in Deutschland das hohe Gut des Schutzes von Minderheiten sowie der Pressefreiheit und Demokratie nicht in Stein gemeißelt sind“, so die CDU-Vertreter.

Pressemeldung_CDU-OV Friesoythe_Solidarität_05.01.2022