Flaggen Tibets und Hongkongs vor altem Rathaus gehisst 
Gestern (Freitag) haben die olympischen Winterspiele in Peking begonnen. Die (Vor-)freude auf faire Wettkämpfe, sportliche Höchstleistungen und emotionale Momente wird jedoch dadurch getrübt, dass die chinesische Regierung zunehmend durch die Unterdrückung von Minderheiten, der Meinungs- und Pressefreiheit sowie der Demokratiebewegung in Hongkong von sich reden macht.
Deshalb setzt der CDU-Ortsverband Friesoythe ein Zeichen der Solidarität mit unterdrückten Minderheiten, bedrohter Meinungs- und Pressefreiheit sowie Demokratie. „Da Sprühkreide auf unseren Friesoyther Gehwegen nicht besonders gut ankommt, haben wir dazu symbolisch die Flaggen Tibets und Hongkongs vor dem alten Rathaus gehisst“, sagte CDU-Ortsverbandsvorsitzender Jann Christian Hegewald, der die Aktion gemeinsam mit Dr. Matthias Lamping initiierte.
Auf mögliche Fragen, ob sie nichts wichtigeres zu tun hätten oder ob es nicht genügend Themen gäbe, um die sie sich hier vor Ort kümmern müssten, antwortete Lamping: „Wir machen beides, denn für uns ist es kein „Entweder-oder“, sondern ein „Sowohl-als auch“, weil der Schutz von Minderheiten, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Demokratie ein solch hohes Gut ist, dass es sich ausnahmslos immer lohnt, sich dafür einzusetzen.“
Hegewald und Lamping bedankten sich bei Bürgermeister Sven Stratmann für die Unterstützung ihrer Aktion und wünschten allen Athleten erfolgreiche Spiele.

 

Beitrag der Nord-West-Zeitung am Samstag, den 05. Februar 2022